Samstag, 23.6.2012

Die Nacht war noch mieser. Viktoria hat fast gar nicht geschlafen. Ihre Atmung ist immer noch schlecht, sie muß oft husten und das fällt ihr sichtlich schwer. Es ist aber nicht mehr ganz so schlimm wie noch am Donnerstag.

Wir werden auf Wunsch mit Zustimmung der Ärzte entlassen. Viktoria leide nicht unter Atemnot, die Sauerstoffsättigung sei durchgehend prima gewesen, die Atemgeräusche könne man tolerieren. Sie habe einen inspiratorischen Stridor – zu deutsch ein Röcheln beim Einatmen.

Wir fahren also wieder heim. Viktoria ist den ganzen Tag weiterhin sehr unruhig wie die Tage zuvor, bewegt sich ständig ganz leicht und kann nicht entspannen. Ihr Magen ist noch immer total nervös. Kaum gibt man einen Schluck Tee hinein, kommt wieder etwas hoch. Man kann sie nicht ablegen, sonst läuft sie quasi aus. Erst nachdem sie eingeschlafen ist, kann man sie in ihr Bettchen legen.

Bis spät in die Nacht hat sie diesen Stridor, der wirklich verdammt laut ist!

Sie ist total hypoton. Wir reduzieren das Baclofen von 7,5mg auf 5mg.

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